(English version below)

Globalisierung und Digitalisierung haben dafür gesorgt, dass Grenzen immer weiter verwischen und eine weltweite Zusammenarbeit mittlerweile ohne große Einschränkungen möglich ist. Internationale Projektteams arbeiten über Social Business Collaboration Tools beispielsweise gemeinsam an Dokumenten, entwickeln gemeinsam Ideen und tauschen sich zum aktuellen Status des Projekts aus. Dies passiert zeit- und ortsunabhängig. Klingt doch super, könnte man meinen und zumindest die Rahmenbedingungen sind es sicherlich auch.

Vorurteile und Fettnäpfchen lauern überall

Ob selbsterlebt oder vom Hörensagen – vielleicht kennen auch Sie Geschichten von der falsch überreichten oder entgegengenommen Visitenkarte in Japan. Von der Unpünktlichkeit und Unzuverlässigkeit der Inder. Von der direkten Frage nach dem eigenen Gehalt von dem neuen Kollegen aus China. Oder auch von den Franzosen, die sich einfach nie an die Tagesordnungen halten wollen. Und den Konflikten, die dies im geschäftlichen Alltag zur Folge haben kann.

Ich spreche Englisch – das reicht doch für eine internationale Zusammenarbeit. Oder etwa nicht?

Eine gemeinsame Sprache, oft Englisch, ist sicherlich eine wesentliche Voraussetzung für eine landesübergreifende Zusammenarbeit. Ein Team, insbesondere ein internationales, besteht jedoch aus vielen Individuen, die nicht nur persönlich, sondern auch kulturell ihre ganz eigenen Wertvorstellungen, Verhaltensweisen, Erwartungen und Einstellungen haben. Diese zu verstehen und zu berücksichtigen bietet die Möglichkeit, Missverständnisse in der Kommunikation und auch Konflikte im Miteinander möglichst im Vorfeld zu vermeiden. Eine Voraussetzung hierfür ist es jedoch, sich auch mit seiner eigenen Kultur zu beschäftigen, um die Unterschiede überhaupt identifizieren zu können. Ist man sich der Unterschiede bewusst, z. B., dass der Liefertermin „bald“ beispielsweise „am kommenden Tag“ oder „irgendwann, nur nicht heute“ meinen kann, können auf dieser Basis konkrete Absprachen für die gemeinsame Arbeit getroffen werden.

Immer im Fokus: Der Mensch

Als fme Communication Services Team unterstützen wir unsere Kunden - sowohl in nationalen als auch internationalen Projekten-, den Menschen mit seinen Bedürfnissen im Blick zu behalten und so eine gute Ausgangslage für eine erfolgreiche Umsetzung des Projektes zu schaffen.

Und halten es dabei mit Christian Morgenstern:
"Einander kennen lernen, heißt lernen,
wie fremd man einander ist.“
 

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English version:

 

Boundaries blur – Cultural differences remain

Globalization and digitization have caused that boundaries are blurring more and more and that a world-wide collaboration is possible without greater restrictions. International project teams work together via social collaboration tools e.g. on joint projects, develop ideas together and exchange information about the project’s current status. This happens independently from time or location. Sounds great, one could guess, and at least the surrounding conditions actually are just like that.

Prejudices and blunders lurk everywhere

Either self-experienced or by hearsay – maybe you also know stories of the business card which have been handed over or accepted incorrectly in Japan. Of the Indian’s tardiness and unreliability. Of the direct question regarding your balance by the new Chinese colleague. Or of the French who refuse to stick to agendas. And of the resulting conflicts in day-to-day business.

I speak English – that is enough for an international collaboration. Is it not?

A common language, mainly English, is, of course, an essential precondition for a collaboration across borders. But a team, particularly an international one, consists of many individuals who have their own moral concepts, behaviors, expectations and attitudes – not only on a personal but also on a cultural level. Understanding and considering these aspects offers the opportunity to avoid misunderstandings in communication as well as conflicts in cooperation as possible in advance. But a precondition for this is to deal with one’s own culture to be able to identify the differences at all. Once you are aware of the differences, e.g. that the delivery date “soon“ can mean “the following day“ or “anytime except today“, concrete arrangements can be made for the joint work on this basis.

Always in focus: the human

As fme Communication Services team we support our clients - in national as well as in international projects - in keeping an eye on the human and its needs. And by doing so, creating a solid basis for a successful implementation of the project.

Thereby we also stick to Christian Morgenstern:
“Getting to know each other, means learning
how strange one is to one another.“

 

Tags: Change Management & E-Learning